EINFÜHRUNG
TETRACHROM ist eine Praktische Farbenlehre für alle Farbanwender im Alltag, in der Malerei und in der Bildung.
Die unendliche Anzahl von Mischfarben wird in einem geometrisch logischen Farbraum geradelinig und in Abhängigkeit ihres Ursprungs und ihrer Zugehörigkeit geordnet.
TETRACHROM berücksichtigt die Tatsache, dass sich komplementäre Mischreihen sowohl farblich als auch in ihrer Buntheit immer neutralisieren, wobei Mittelgrau entsteht. Reine Primärfarben (Yellow, Magenta und Cyan) sind im Handel kaum rein, weshalb Fehler entstehen. TETRACHROM definiert deshalb keine theoretischen Primärfarben, sondern die reinen Hauptfarben Reingelb, Reinrot und Reinblau.
Zudem berücksichtigt TETRACHROM die Tatsache, dass die Verunbuntung, resp. die Verschattung von Farben immer durch komplementäre Einflüsse geschieht und niemals mit Schwarz, was allgemein angewendet wird.
Jedem Farbton liegt sein komplementärer Farbton gegenüber, egal wo. Zwei komplementäre Farbtöne ergeben immer Mittelgrau.
TETRACHROM verwendet Empfindungsfarben. Die angegebenen Mischungen sind also nicht mengenmässig, sondern empfindungsmässig einzuhalten. Ein Mittelorange z.B. ist werder rötlich noch gelblich, sondern genau dazwischen.
Mit TETRACHROM mischen Sie alle Farben aus Reingelb, Reinrot, Reinblau, Weiss und Schwarz.
Der Name Tetrachrom ist abgeleitet von Tetraeder, was ein geometrischer Polyeder mit vier Dreiecken darstellt und Chromos, was Farbe bedeutet. Tetrachrom verwendet für seinen Farbraum einen „Doppeltetraeder“.