ADDITIVES FARBSYSTEM
Als additive Farbenlehre versteht man die Licht-Farbenlehre, auch bekannt unter dem Namen CIE (Commission Internationale de l'Eclairage) als „Chromaticity diagram“ oder RGB.
Die Mischung der Farben addiert das Licht, d.h. es entsteht letztendlich Weiss
Weisses Licht setzt sich aus vielen verschiedenen Farben zusammen, den Farben des Regenbogens. Diese Farbsplittung kann z.B. über ein Prisma geschehen, wie damit bereits Sir Iisac Newton experimentiert hat. Jede Farbe dieses Spektrums besteht aus elektromagnetischen Wellen mit unterschiedlichen Wellenlängen. Wir können Farben sehen, weil das Auge aus einer Wechselwirkung von drei unterschiedlichen Rezeptoren Lichtfarben sehen kann; es sind dies allerdings nicht Gelb-, Grün und Blauempfindliche Rezeptoren, wie vielfach falsch angenommen. Eine Farbempfindung einsteht durch Einwirkung dieser elektromagnetischen Strahlung des sichtbaren Wellenlängenbereichs (380 bis 780 nm). Werden diese Rezeptoren nun angeregt, erleben wir eine Hell-/ resp. Farbempfindung, die sich jedoch erst in unserem Gehirn als solches äussert.
Werden die Rezeptoren nur paarweise, resp. unterschiedlich stark angeregt, empfinden wir fast unendlich viele Farbkombinationen.